Technik: Was sind Kopf- und Bruststimme?

Die Kopfstimme und die Bruststimme sind zwei verschiedene Register oder Stimmregister, die Sänger*innen verwenden, um verschiedene Tonlagen zu erreichen. Hier sind die beiden Register leicht erklärt:

  1. Die Bruststimme ist das tiefere und kräftigere Register der menschlichen Stimme. Sie wird hauptsächlich im unteren bis mittleren Tonbereich verwendet und wird durch Vibrationen der Stimmbänder im Bereich des Kehlkopfes erzeugt. Die Bruststimme wird in der Musik oft für kraftvolle und emotionale Passagen eingesetzt.

  2. Die Kopfstimme ist das höhere und leichtere Register der menschlichen Stimme. Sie wird hauptsächlich im oberen Tonbereich verwendet. Du erzeugst sie durch Vibrationen der Stimmlippen im Bereich des Mund- und Rachenraums. Die Kopfstimme ermöglicht es Sänger*innen, hohe Töne mühelos zu erreichen und in höhere Tonlagen vorzudringen.

Es ist wichtig, zwischen Bruststimme und Kopfstimme zu wechseln, um eine gleichmäßige und kontrollierte Stimmführung über den gesamten Tonumfang zu erreichen. Im klassischen Gesang sollen die beiden Register möglichst miteinander verschmelzen. Im Pop kann es zum eigenen Merkmal werden, die Register getrennt voneinander einzusetzen. Ein guter Gesangslehrer kann dir helfen, die Techniken zur Nutzung beider Register zu erlernen und deine stimmlichen Fähigkeiten voll zu entfalten.

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Popgesang und klassischer Gesang: Was sind die Unterschiede? Was Gemeinsamkeiten?

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Ich trau mich nicht in der Wohnung zu singen, weil ich denke, dass die Nachbarn zuhören. Was kann ich tun?